Samstag,
21. November 2009 // 23:00 Uhr
SECHS JAHRE TANZHAUS WEST
Tanzhaus
Floor
++ CLP [shitkatapult]
++ Daniel Sadrina [copyriot]
++ Andy Lee [playmusic production]
++ Die Anja [friends]
++ Dennis Babion [delusion / technotika]
White
Cube
++ Fairmont aka Jake Fairley [border community]
++ Peter Schumann [copyriot]
++ Bo Irion [session deluxe, kaliber 7]
++ Nicolas Jablinski [polytone]
Dora
Floor
++ Louis Osborne [kingdom kome black]
++ Daniel Albéro [klirrfaktor]
++ Matt K [overdrive]
++ Po:ny [40quadrat]
RauchClub
++ Grille & Steve Simon [toxic family]
++ Michael Stapf [spiritkeeper]
++ E.T.P.T.T. [e horst hüh]
Sechs
Jahre Tanzhaus West. Wir sind schon wieder ein Jahr älter
und zeigen immer noch keine Falten. Dabei wird es aber höchste
Zeit sich bei all unseren Gästen, Freunden, DJs und
Musikern zu bedanken. Dank euch haben wir in den vergangenen
sechs Jahren einen festen Platz in der Frankfurter Clublandschaft
gefunden und sind zu einer Location geworden wie es weit
und breit keine zweite gibt. Ein Club mit Ecken und Kanten.
Mit einem abwechslungsreichen und innovativen Programm von
Techno und House über Electro bis Drum and Bass haben
wir uns an der Schnittstelle zum Underground positioniert.
Auf Glitter und Flitter haben wir in all den Jahren zu Gunsten
kleiner Eintritts- und Getränkepreise konsequent verzichtet.
Damit spielt das Tanzhaus seit sechs Jahren eine Sonderrolle
im Frankfurter Nachtleben. Wo sonst, kann man in dieser
Stadt Größen der elektronischen Musik erleben
ohne sich einem Modediktat zu unterwerfen?
Um uns
und Euch gebührend zu feiern, haben wir wieder einmal
ein außergewöhnliches Line-up zusammengestellt,
eine musikalische Frischzellenkur. Fairmont aka Jake Fairley
und Louis Osbourne beweisen wie unterschiedlich Techno sein
kann und die unglaublichen CLP werden euch zeigen wie gut
Electro uns ein paar HipHop Vocals auf so eine Party passen.
Natürlich sind auch wieder jede Menge Locals mit am
Start, die die Vielseitigkeit der Frankfurter Technoszene
beschreiben.
Spätestens
seit dem großen Erfolg von Apparat gilt T.Raumschieres
Shitkatapult als wegweisendes Label. Mit CLPs Supercontinental
ist dort ein Album erschienen, das wie kaum ein anderes
Electro mit HipHop verbindet. Unter dem Namen Funkstörung
hatte sich Chis de Luca bereits Anfang des Jahrtausends
mit Remixen für Björk, Wu-Tang Clan und Speedy
J einen Namen gemacht. Seit er 2004 auf Phon.o traf, sind
die beiden unzertrennlich. Als „Chris de Luca versus
Phon.o“ kurz CLP arbeiten sie seitdem an der Verschmelzung
von tanzbarem Electro und HipHop. Mit der Supercontinental
haben sie sich nun selbst übertroffen. Auf dem Album
reiht sich Hit an Hit, was nicht zuletzt an den Gastauftritten
der amerikanischen HipHop Elite liegt. Unter anderem geben
sich Yo Majesty und Kovas die Ehre. Live spielen CLP einen
tanzbaren Electro der gekonnt mit den gesampelten Rhymes
durchsetzt ist. In jedem Fall ein Act, der auf einer Techno
Party hervorragend aufgehoben ist.
Und so
geht die musikalische Reise auf dem Tanzhaus Floor in dieser
Nacht zunehmend vom wilden Electro über zu klaren Techno-Sounds,
wie immer gekonnt vorgetragen von unseren beliebten Wegbegleitern:
Die Anja, Daniel Sadrina, Andy Lee und Dennis Babion.
Fairmont
ist die zarte Seite von Jake Fairley, der für Live
Sets von außergewöhnlicher physischer Präsenz
bekannt ist. Der Kandier ist der Meister seines eigenen
Sounds, der nie ganz verbergen kann, dass er ursprünglich
aus dem Indie Rock kommt. Spätestens wenn er seine
Version von „I wanne be your dog“ loslässt,
werden diese Wurzeln deutlich. Dennoch ist er kein Rocker
in Techno-Socken. Vielmehr setzt der Kanadier gekonnt und
unauffällig ein, was er über Musik weiß.
Und das ist eine ganze Menge. Auf seinem Album „Coloured
in Memory“ verarbeitet er ganz nebenbei die halbe
Popgeschichte. Analoger Machinen-Funk schmiegt sich an hypnotische
Vocals, die von Herzschmerz und einsamen Nächten berichten.
Fairmont spielt feinfühlig arrangierten Techno für
Herz, Kopf und Beine, der seinen Platz zwischen Nathan Fake
und James Holden in der kleinen aber feinen Border Community
gefunden hat.
Mit Peter
Schumann, Bo Irion und Nikolas Jablinski haben wir drei
alte Hasen im Line-up, die sich auf feinfüllige Sets
ebenso gut verstehen wie auf große Exzesse und somit
den idealen Rahmen für dies Nacht bilden.
In der
Dora wird unterdessen kein T-Shirt trocken bleiben, denn
unser alter Freund Daniel Albéro feiert dort seinen
ganz eigenen Geburtstag. Dazu hat er sich Louis Osbourne
aus Birmingham eingeladen. „Sound follows Function“
so oder so ähnlich könnte man die Arbeit von Louis
Osbourne beschreiben. Da gibt es einen strikten Beat, der
dich marschieren lässt, einen kleinen Effekt, der dir
das Köpfchen verdreht und mal eine kleine Melodie,
die in deinem Herzchen flirrt. Mit diesem Rezept mischt
der Mann aus den Midlands immer wieder den After Burner
auf. Techno zum Pumpen bis man die Uhr nicht mehr lesen
kann.
Und wenn
nach dem Osbourne-Set tatsächlich noch jemand weiß
wie er heißt, werden Mr. Albéro und seine Kumpanen
Po:ny und Matt K mit einer geballten Ladung Hits dafür
sorgen, dass sich dieses Problem möglichst schnell
löst.
Sechs
Jahre Tanzhaus, das bedeutet automatisch auch sechs Jahre
RauchClub. Hier gastieren mal wieder ganz ungeniert die
Herren von der Toxic Family, die vor kurzem im Tanzhaus
ihr zehnjähriges Feierjubiläum gegeben haben.
Der RauchClub ist für die toxischen Drillinge in den
vergangenen Jahren zu einem zweiten zu Hause geworden, in
dem sie sich voll ausbreiten können. Während Michael
Stapf für sauberen Techno steht, beackern Steve und
Grille alle Höhepunkte und Untiefen der elektronische
Musik: Ein Kessel Buntes mit viel Bow-wow-wow.
Tanzhaus-West.de
Eintritt: 14,- Euro - Friendslist
10,- Euro
Friendslist
Eintragung
Location:
Tanzhaus West
Gutleutstrasse 294
60318 Frankfurt am Main
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