| 27. März
2009
Eine Woche lang hält nun der Frühling schon offiziell
Einzug, das Leben kehrt auf die Straßen zurück
und für uns ist es jetzt an der Zeit, auch die letzten
Winterschläfer zu wecken. Wie bereits angekündigt
und in aller Munde lässt der legendäre Hafentunnel
in Frankfurt am Main es sich dieses Jahr nicht nehmen, neue
Meilensteine zu setzen.
Das Lineup ist komplett, der Sommer wird heiss in Frankfurt
und am 21. und 22. August wird es noch ein bisschen heisser
in der Innenstadt.
Internationale DJ-Größen werden der längsten
unterirdischen Partymeile Deutschlands die Ehre erweisen.
Ebenfalls darf man sich auf grandiose Liveacts gefasst machen
mit ihrer einmaligen Show. Das Warmup findet im U60311 statt
und der Afterburner wird speziell für die Hafentunnelgäste
an diesem Wochenende seine wohlverdiente Sommerpause unterbrechen.
Das Festival verspricht groß zu werden, ein Wochenende
der Superlative, das uns allen noch lange im Gedächtnis
bleiben wird!
Das Lineup für das gesamte Wochenende präsentiert
sich wie folgt:
Freitags 21.8.2009:
Josh Wink
Dave Clarke
Felix Kröcher
Marco Bailey
Der dritte Raum LIVE
Johannes Heil LIVE
The Advent LIVE
Tony Rohr LIVE
Talla 2xlc
Samstags 22.8.2009:
David Guetta
Booka Shade LIVE
Dubfire
Trentemöller
Adam Beyer
Alter Ego LIVE
Umek
Anthony Rother LIVE
Toni Rios
| Adam Beyer
Adam
Beyer http://www.myspace.com/adambeyer |
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Adam Beyer, geboren 1976,
ist ein erfolgreicher Techno-DJ und -Produzent aus Schweden.
Als Teenager spielte Adam Beyer Schlagzeug. 1990 kaufte
er seine ersten Plattenspieler und konzentrierte sich
aufs Auflegen und Vermischen von Schallplatten. Seine
bevorzugten Stilrichtungen waren Hip-Hop, Acid und Techno.
1992 erklärte ihm sein Freund Peter Benisch die
Funktionsweise eines Samplers und bereits ein Jahr später
erhielt Beyer beim Label Direct Drive aus New York einen
ersten Plattenvertrag. 1995 schloss Adam Beyer die Schule
ab und begann für den Plattenladen „Planet
Rhythm“ (Stockholm) zu arbeiten. Parallel dazu
veröffentlichte er unter einer Vielzahl von Pseudonymen
auf verschiedenen Labels und tourte als DJ durch Skandinavien.
Im selben Jahr veröffentlichte er die Platte „Drumcode
1“, mit der er seinen eigenen Stil entdeckte und
die ihn innerhalb der Szene bekannt machte. Drumcode
wurde auch der Name von Beyers erstem eigenen Plattenlabel.
Nach sechs Veröffentlichungen und steigendem Erfolg
rief Beyer das Sublabel Code Red ins Leben. 2002 gründete
er mit Truesoul Records ein weiteres Plattenlabel. Dieses
sollte vor allem eine Plattform für Experimente
mit Einflüssen aus einem breiten Spektrum musikalischer
Richtungen darstellen. Der Fokus liegt auf der Veröffentlichung
von Konzeptalben. Beyer prägte die Musik, die vielerots
als Swedish House bekannt ist, und verhalf Stockholm
zu einer wichtigen Position innerhalb der Techno-Szene.
Bei Drumcode sind Techno-Größen wie Joel
Mull und Cari Lekebusch unter Vertrag. Das Team tourt
regelmäßig durch europäische Clubs.
Die Partys werden jeweils als „Drumcode Night“
angekündigt. |
| Alter Ego LIVE
Alter
Ego LIVE http://www.myspace.com/alterego
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Jörn Elling Wuttke und
Roman Flügel arbeiten bereits seit den späten
1980er-Jahren als Produktionsteam. 1993 gründeten
sie mit DJ Ata und Heiko MSO die drei Labels Ongaku,
Klang Elektronik und Playhouse. Ebenfalls 1993 wurde
das Projekt "Alter Ego" gegründet. 1994
erschien die erste Alter Ego-EP auf Sven Väths
Label Harthouse, mit dem das Duo innerhalb der Szene
viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Bereits 1995 erschien
das Nachfolgealbum "Decoding the Hacker Myth".
1997 wurde mit "Absolute" die letzte Alter
Ego-Single auf Harthouse veröffentlicht. 1999 erschien
der Track "Betty Ford", der einer der größten
Club-Hits des Jahres wurde. Der 2004 erschienene Track
"Rocker" bescherte den beiden 2005 den Dance
Music Award für den besten Track. 2004 produzierten
sie die Titelmelodie des VIVA-Modemagazins Inside. Roman
Flügel konnte auch als Solo-Künstler einen
Erfolg verbuchen. Sein Club-Hit "Gehts Noch?"
war 2005 und 2006 ein sehr erfolgreiches Electro House
Instrumental. Die kurze und eintönige Struktur
hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung
des Genres. Viele international bekannte DJs veröffentlichten
Remixes, darunter auch Steve Angello. |
| Dave Clarke
Dave
Clarke http://www.myspace.com/daveclarkedj
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Dave Clarke, geboren 1968
in Brighton, England, ist ein international bekannter
Musikproduzent, Radiomoderator, Remixer und Techno-DJ.
Dave begann als Hip-Hop-DJ und ging später zu Acid
House über. Er war einer der ersten und produktivsten
Technoproduzenten aus Großbritannien, lässt sich
aber nicht auf einen Stil festlegen. Zusammen mit seiner
Frau Laura-Jane führte er in den frühen 1990er
Jahren das Label Magnetic North, auf dem auch einige
Arbeiten von Cristian Vogel und Adam X erschienen sind.
Seit 2001 veröffentlicht Clarke seine Produktionen
beim britischen Label Skint. Dave Clarke ist für
seine außergewöhnlichen Remixe für Künstler
wie Depeche Mode, Moby, Underworld, DJ Rush und Laurent
Garnier bekannt. Auch seine eigenen Produktionen und
seine DJ-Sets erfreuen sich großer Beliebtheit. Seine
Diskographie weist eine große Anzahl Club-Hits auf:
im deutschsprachigen Raum sind vor allem die Red-Serie
und Southside bekannt. Außerdem erfreuen sich seine
Mix-CDs großer Beliebtheit. Sein auf Studio K7! veröffentlichter
Beitrag zur X-Mix-Serie verhalf der Stilart Electro
wieder zu mehr Popularität. Clarke ist bzw. war
Resident-DJ in einigen der bekanntesten Clubs der Welt,
wie zum Beispiel Bugged Out!, Pure, Atomic Jam und Headstart
im Vereinigten Königreich, Barcelonas Nitsa und
dem Brüsseler Prestige-Club Fuse. Als einer der
wenigen Technokünstler wurde er mehrfach zu einer
John-Peel-Session eingeladen, der einflussreichen britischen
Radioshow des Moderators und DJ John Peel auf BBC. |
| David Guetta
David
Guetta http://www.myspace.com/davidguetta
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Guetta begann im Alter von
16 Jahren als Mixer und DJ in Pariser Discotheken zu
arbeiten. Nach der Veröffentlichung einiger Mix-CDs
Ende der 1980er Jahre wurde er zunächst Besitzer
eines Nachtclubs in der französischen Hauptstadt.
1994 veröffentlichte er die Single Up & Away
auf Dance Pool. Anfang der 2000er Jahre begann Guetta
wieder Musik zu machen. 2002 erschien sein Debütalbum
Just A Little More Love, auf dem einige Titel in Zusammenarbeit
mit Chris Willis entstanden. Mit den Singleauskoppelungen
Just A Little More Love und Love Don't Let Me Go schaffte
Guetta seinen internationalen Durchbruch. 2004 erschien
sein zweites Studioalbum Guetta Blaster. 2005 hatte
er mit The World Is Mine einen Hit, der durch die Clubs
ging. Die erfolgreichste Single von ihm ist eine Mischung
aus seinem 2002er Hit Love Don't Let Me Go und dem Tocadisco
Remix von The Egg's Walking Away. Dieser Mix war 2006
einer der größten Hits in den Clubs Europas. Danach
folgten Love Is Gone, Baby When The Light und Delirious,
seine aktuelle Single heißt Tomorrow Can Wait, alle
auf dem Album Pop Life zu finden. Des Weiteren betreibt
er zusammen mit Joachim Garraud das Musiklabel Gum Prod/Gum
Records, ein Sublabel von Virgin Music in Frankreich.
Sein aktuelles Album Pop Life wurde im Sommer 2007 veröffentlicht.
Im Herbst 2007 wird er vom britischen DJ Mag zum zehntbesten
DJ der Welt gewählt. Somit gilt er als bester House
DJ des Jahres (vor ihm sind nur Techno/Trance DJs platziert).
Im selben Jahr wurde er bei den World Music Awards in
London mit dem Preis des derzeit besten Discjockeys
der Welt ausgezeichnet. In der Nacht vom 5. Juli 2008
trat er gemeinsam mit seiner Frau Cathy, Tiësto,
Joachim Garraud, Martin Solveig und Carl Cox vor 40.000
Zuschauern im Stade de France auf. Dies war das erste
Mal, dass ein solches Event in dieser Größenordnung
in Frankreich stattfand. Als Vorbild diente die Veranstaltung
Sensation White, bei welcher Guetta schon mehrmals als
DJ teilnahm. Auf der Abschlusskundgebung der Loveparade
2008 in Dortmund spielte Guetta außerdem ein DJ-Set.
Im Juli 2008 erschien ein neues „F*** Me I'm Famous
- International“ Album. F*** Me I'm Famous steht
auch für eine der bekanntesten House-Partys in
Europa, die von vielen Veranstaltern unter ähnlichen
Namen kopiert werden. |
| Der Dritte
Raum
Der
Dritte Raum http://www.myspace.com/derdritteraum
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Der Dritte Raum ist ein Techno-Projekt
des aus Göttingen stammenden Produzenten Andreas
Krüger. Nachdem Andreas Krüger bei einer Techno-Party
Anfang der 90er Sven Väth ein Demo-Tape überreicht
hatte, kam er schnell bei dessen Plattenlabel Harthouse
unter Vertrag. Als Harthouse 1997 Konkurs anmeldete,
wechselte Der Dritte Raum zum Plattenmulti Virgin. 2005
kam er schließlich zum Independent Label Resopal Schallware.
Stilistisch hat sich Der Dritte Raum über die Zeit
hinweg verändert, ohne jedoch seine Unverwechselbarkeit
zu verlieren. Oft verwendete Elemente sind betont kurze
Snare Drums, komplexe Hi-Hat Strukturen auf Achtel-
und Sechzentel-Noten, markante Bassläufe, eine
Vielzahl an kleinen Rhythmus-Variationen, knarzende
Geräusche und der Einsatz eines langgezogenen Flanger-Effekts.
Basierend auf diesem Grundfundament konstruiert Krüger
Musik, die vor allem aus ungewöhnlichen Klängen
und Tönen besteht. Auf dem Debüt-Album dominierten
Einflüsse aus Progressive Techno, Acid, Goa und
Trance. Die einzelnen Tracks hatten lange Laufzeiten
(bis über 10 Minuten) und beinhalteten einige psychedelisch-melodische
Elemente. Mit der Elektro Disco EP wurde die Musik etwas
weniger harmonisch, dafür hypnothischer und technoider.
Bis zum Album Raumgleiter (1998) wurde der Stil verfeinert
und entwickelt, danach folgte mit dem Album Distanz
ein deutlicher Stilbruch hin zu vielen, verspielten
Elektronik-Elementen. Mit Klubraum folgte eine Rückkehr
zum progressiven Club Techno-Sound. Typisch ist auch
das sehr hohe Produktions-Niveau, das sich durch eine
an Dolby Digital erinnernde Tonqualität auszeichnet.
Einzelne Töne und Klänge sind an verschiedene
Orte des Raums verteilt und erzeugen so eine für
Techno ungewöhnliche Klangtiefe. Berühmt geworden
ist Der Dritte Raum innerhalb der Techno-Szene vor allem
durch die Liveauftritte (Liveacts), die Krüger
zusammen mit Ralf Uhrlandt bestreitet. Im Gegensatz
zu vielen anderen Formationen dieser Musikrichtung nehmen
Krüger und Uhrlandt direkt Einfluss auf die Rohdaten,
die von den beiden Apple-Laptops als Audiodaten ans
Mischpult oder als MIDI-Daten an die verschiedenen Synthesizer
gesendet werden. So ist wie bei einer "herkömmlichen"
Band jeder Auftritt anders und Improvisation ist ein
wichtiger Bestandteil. Die meist zwei Stunden dauernden
Konzerte haben dem Duo in weiten Kreisen den Ruf als
"bester Techno Live-Act" eingebracht. Dieser
Titel wurde ihnen auch schon viele Male von verschiedenen
Szene-Magazinen aufgrund von Leserumfragen verliehen.
Die Musikstücke befinden sich in einer steten Evolution
und verändern sich über die Jahre hinweg zunehmend.
Die Veröffentlichungen werden so zur "Momentaufnahme"
des momentanen Entwicklungsstandes. |
| Josh Wink
Josh
Wink http://www.myspace.com/joshwink
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Josh Wink, geboren 1970,
eigentlich Joshua Winkelman, ist ein erfolgreicher Techno-DJ,
Musiker, Musikproduzent und Remix-Künstler aus
den USA. Der aus Philadelphia stammende Josh Wink begann
1987, in den House-Clubs seiner Heimatstadt als DJ aufzulegen.
1990 veröffentlichte er unter dem Namen E-Culture
die Maxi-Single „Tribal Confusion“ auf Strictly
Rhythm, im Anschluss folgte auf seinem eigenen House-Label
Happy Trax die Maxis-Single „Strong Song“.
Seine beginnende Reputation als DJ führte dazu,
dass er alsbald auch in New York City auflegen sollte.
Um 1992 war Wink überwiegend als Remixer für
verschiedene Labels tätig, entwickelte sich dabei
musikalisch jedoch zunehmend in Richtung Techno und
Acid House. Mitte der 90er Jahre erschienen zahlreiche
eigene Veröffentlichungen. Mit „Don't Laugh“
gelang Wink 1995 ein internationaler Erfolg. Der Titel
mit dem markanten Lach-Sample gilt als einer der größten
Hits im Genre des Acid House. Außerdem sorgte er kurzzeitig
für Aufsehen mit der minimalen Produktion „Higher
State Of Consciousness“. Da zahlreiche Labels
die Exklusivrechte an Josh Winks Produktionen wollten,
trat er auf verschiedenen Labels unter jeweils leicht
abgeänderten Pseudonymen in Erscheinung: „Winx“,
„Wink“, „Winc“, „Winks“
usw. Josh Wink gehört seitdem zur internationalen
DJ-Elite. Er ist gleichermaßen in Europa und Nordamerika
als DJ bekannt. |
| Trentemøller
Josh
Wink http://www.myspace.com/trentemoeller
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Anders Trentemøller,
geboren 1974, ist ein dänischer Techno- und Houseproduzent
und gefragter Remixer. Neben dem bekannten Alias Trentemøller
veröffentlicht er ebenfalls unter den Namen Businessman
und Run Jeremy. Trentemøller ist Anfang der 1990er
Jahre nach Kopenhagen gezogen, um dort eine Rockband
zu gründen. Im Jahr 1997 gründete er zusammen
mit dem unter dem Alias DJ T.O.M. bekannten Tom von
Rosen Dänemarks ersten Live-House-Act Trigbag,
mit welchem er unter anderem beim renommierten Roskilde-Festival
auftrat. Das Projekt wurde 2000 aufgelöst und Trentemøller
trat erst 2003 wieder musikalisch mit der selbstbetitelten
Trentemøller EP in Erscheinung. Für sein
darauf enthaltenes Stück Le Champagne erhielt er
bei den Danish DJ Awards 2004 die Auszeichnung „Upfront
Release Of The Year“. Ein Jahr später erhielt
er in Dänemark die Auszeichnung „Producer
Of The Year“ und wurde von den Lesern der Zeitschrift
Groove zum besten Newcomer des Jahres 2005 gewählt.
In der gleichen Umfrage wurde sein Stück Polar
Shift als eines der besten Stücke des Jahres und
sein Remix für Yoshimotos Du What U Du als einer
der besten Remixe des Jahres gewählt. Sein Yoshimoto-Remix
zählte zu den großen Clubhits des Jahres 2005 und
wurde in der Folge von mehreren Plattenlabeln lizenziert
und erneut aufgelegt. Ende des Jahres 2005 lieferte
Trentemøller mit dem Remix des Röyksopp-Stückes
What Else Is There? erneut einen veritablen Clubhit,
der bereits kurz nach seiner Veröffentlichung in
zahllosen DJ-Charts gelistet wurde. Nach weiteren Remixaufträgen
durfte Trentemøller zuletzt das Stück Sodom
aus dem Fundamental-Album der Pet Shop Boys neu bearbeiten.
Seit dem Jahr 2005 veröffentlicht Trentemøller
auf Steve Bugs Label Poker Flat Recordings. |
Der Vorverkauf ist online auf www.u60311.net/shop.
Es werden vier verschiedene Karten angeboten – die
jeweiligen Tagestickets und das Kombiticket, deren Preise
wöchentlich erhöht werden, sowie die limitierten
VIP-Tickets.
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